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Die Trumpfkarte
Airport Weeze
JÜRGEN LOOSEN -
zuletzt aktualisiert:
16.01.2010 Kleve
(RP) Die Spekulation
der Woche entspringt
einer Meldung aus
Düsseldorf: Der
Airport aus der
Landeshauptstadt
muss, vertraglich
geregelt, ab sofort
seine
millionenschwere
Unterstützung für
den so genannten
Regionalflughafen
Mönchengladbach (angeblich
die
Ausweichmöglichkeit
für Düsseldorf)
nicht mehr zahlen.
Und wird das auch
nicht mehr tun.
Was bedeutet: Dem
aus allen Nähten
platzenden
Düsseldorf-Airport,
der auch nicht mehr
vergrößert werden
kann, fehlt ein
Zweit-Flughafen als
Alternative. Das
wiederum veranlasste
den Kreis Klever
CDU-Staatssekretär
Manfred Palmen, den
Airport Weeze als
Trumpfkarte auf den
Tisch zu legen. Was
liegt auch näher, im
Wortsinne und rein
geografisch
betrachtet ?
Natürlich wollen die
Macher in Weeze (noch)
nichts davon wissen,
sondern betonen, wie
schnell Weeze ohne
einen großen Partner
wie Düsseldorf hat
groß werden können.
Die Zurückhaltung
ist angesichts der
feindlichen Töne der
Vergangenheit, die
regelmäßig aus der
Landeshauptstadt zu
hören waren, nur zu
verständlich. Ändert
aber nichts an den
Fakten: Weeze wächst
so dermaßen rasend
schnell, dass sich
weder der
Großflughafen am
Rhein noch die
Konkurrenten
jenseits der (ehemaligen)
Grenze zu den
Niederlanden die
millionenfache
Abstimmung mit den
Füßen noch lange
geruhsam anschauen
können, ohne zu
reagieren.
Unterm Strich stellt
sich eigentlich nur
die Frage, ob in
absehbarer Zukunft
ein deutscher oder
ein niederländischer
Senior-Partner in
Weeze einsteigen
wird. Und genau
darauf zielte die
Spekulation des
Manfred Palmen.
Quelle: RP
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