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Zwei
Wünsche sind auf dem
Weg
Weeze. Konkretes
gab's nicht – dafür
aber zwei Wünsche.
Diese nahm
NRW-Verkehrsminister
Lutz Lienenkämper am
Freitag vom Airport
in Weeze mit nach
Düsseldorf.
Da wäre zum einen
die
Luftverkehrskonzeption
NRW, in der „dieser
Flughafen so
verankert werden
soll, dass wir uns
bei möglichen
Verfahren darauf
stützen können”,
formulierte es
Landrat Wolfgang
Spreen im Rahmen des
Ministerbesuchs. Die
Umsetzung wird
Aufgabe der neuen
Landesregierung sein.
Ein weiterer Punkt
auf der Airport-Wunschliste
sind die
Verkehrswege, die
eine bestmögliche
Anbindung an den
Flughafen
gewährleisten sollen:
„Ich kann hier keine
konkreten Ergebnisse,
bezogen auf einzelne
Straßenbaumaßnahmen
vortragen”, erklärte
Lienenkämper, aber „wir
bleiben weiter in
engem Kontakt
diesbezüglich.”
Hohe Priorität habe
für Weezes
Bürgermeister Ulrich
Francken die
Nord-West-Umgehung
für die Gemeinde –
er hofft wie
Flughafenchef Ludger
van Bebber auf eine
„gemeinschaftliche
Lösung”. Denn
dadurch erst sei der
Airport Niederrhein
groß geworden. Das
Zusammenspiel von
Investor, Politik,
vielen weiteren
handelnden Personen
und nicht zuletzt
der Region selbst
laufe hervorragend.
Den gestrigen
Informationsbesuch
nutzte der
Verkehrsminister, um
sich „vor Ort und
nicht nur aus den
Akten zu informieren”,
und sich selbst
davon zu überzeugen,
dass der drittgrößte
Passagierflughafen
in NRW eine „echte
Erfolgsgeschichte
ist.”
Mit viel Mut und
Weitsicht habe man
dieses Projekt
angestoßen – und sei
binnen kurzer Zeit
über das gesteckte
Ziel hinaus
geschossen: Mehr als
2,4 Mio. Fluggäste
pro Jahr können sich
sehen lassen. In
Sachen
Internationale
Ausrichtung sei
Lienenkämper
insbesondere die
Benelux-Schiene ein
wichtiger Aspekt
Weezes. „Das Land
steht weiter hinter
dem Airport”, so der
Minister, der das
privatwirtschaftliche
Engagement lobend
hervor hob.
Landrat Spreen
wertete diese
Aussagen als ein „Zeichen
der Anerkennung”,
wissend, dass es
auch „schwierige
Zeiten für den
Airport gab” und
sich „seitdem eine
Menge verändert
hat.” Denn: „Wenn
ein Projekt gelungen
ist, dann dieses”,
zog der Kreischef
Bilanz. Er
bezeichnete die „Probleme”
Ludger van Bebbers
als „Luxus”. Der
erste Mann des
Flughafens stellte
lächelnd die
Position des
Airports nämlich so
vor: „Wir erreichen
langsam unsere
Kapazitätsgrenzen in
unserem Terminal.”
Die Zukunft kann
kommen – es wird
noch viel passieren.
Der Westen
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