|
Jobbörse: Auf der
Suche nach Arbeit
Kleve (RPO) Großer
Andrang bei der
Jobbörse in der
Klever Stadthalle.
Arbeitgeber
informierten über
ihre Stellenangebote.
Zahlreiche Bewerber
waren am Stand des
Flughafens Weeze.
40 Unternehmen und
Weiterbildungseinrichtungen
waren auf der Klever
Jobbörse vertreten,
um über freie
Stellen oder
Qualifizierungen zu
informieren.
Die Arbeitsagentur
Wesel, die Stadt
Kleve und die
Wirtschaftsförderungsgesellschaft
der Stadt Kleve
führten die Messe
durch. Allein am
Stand der
Arbeitsagentur sind
800 freie Stellen
und 250 unbesetzte
Ausbildungsplätze
angeboten worden.
Sofort umlagert war
der Stand des
Airports Weeze, wo
die Bewerbungsbögen
gleich zuhauf
ausgefüllt wurden.
Denn der stark
expandierende
Flughafen sucht noch
über die Firma STI
Mitarbeiter für die
Passagierkontrollen.
Nach einer
achtwöchigen
theoretischen und
praktischen
Einarbeitung in
Düsseldorf werde
eine Prüfung vor der
Bezirksregierung
abgelegt, erläuterte
Achim Daniels vom
Unternehmen AviSec,
das die
Luftfahrtssicherheitsassistenten
und
Luftsicherheitskontrollkräfte
ausbildet. „Wir sind
auch in Kleve, weil
wir in den nächsten
Wochen bis zu 150
Mitarbeiter für
einen großen
Auftraggeber für die
Flughäfen Düsseldorf
sowie Köln/Bonn
suchen”, so Daniels.
Magdeburg, Berlin,
Rostock oder Kleve
- das sind einige
Stationen der
niederländischen
Zeitarbeitsfirma
Techvisie. „Wir
suchen Fachkräfte im
Bauhaupt- und
Baunebengewerbe”,
berichtete
Techvisie-Personaldisponentin
Petra Klose. Nach
Abzug der Steuern
und
Sozialversicherungsbeiträge
gebe es mindestens
450 Euro netto die
Woche, so Klose. Sie
schätzt Treffpunkte
wie in der
Kreisstadt, weil im
Dialog abgeklärt
wird, ob zwischen
Bewerber und Firma
die „Chemie stimme”.
Viele ungelernte
Kräfte suchten auch
auf der Messe eine
Arbeit. „Ich möchte
gerne in der
Lebensmittelverpackung
tätig sein”, so eine
Frau. Ein
Diplom-Ingenieur,
der bis Anfang
Oktober in der
Berufs-Qualifizierungsgesellschaft
für ehemalige
Ipsen-Mitarbeiter
tätig ist, war beim
Rundgang über die
Börse immer noch
verbittert, dass er
nach 30 Jahren in
der Firma „wortlos
entlassen” worden
ist. „Ich suche in
der Stadthalle nach
neuer Arbeit, weil
ich nicht in Hartz
IV abrutschen möchte”,
so der 58-Jährige.
Diese Angst hatten
wohl viele Besucher.
RP-Online
|