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Wirtschaftlich
unrealistisch: TUI-Holland-Chef
gegen Flughafen
Twente
Die Niederländer
wollen ihren Airport
Twente zu einem
Regional-Flughafen
ausbauen. Damit
entstünde dem
Flughafen Münster/Osnabrück
ein unliebsamer
Konkurrent.
Enschede - Die Pläne
zum Bau eines
Regionalflughafens
in Enschede sind
nach Einschätzung
des
TUI-Niederlande-Chefs
Steven van der
Heijden
wirtschaftlich
unrealistisch. Das
Einzugsgebiet sei zu
dünn besiedelt, um
die angestrebten 1,5
Millionen Fluggäste
jährlich zu gewinnen,
sagte van der
Heijden dem Sender
RTV Oost.
„Es gibt mit dem
Flughafen Münster/Osnabrück
einen vorzüglichen
Konkurrenten mit
niedrigen Tarifen
und einem sehr
kompletten Angebot.“
Neben Schiphol böte
auch der Flughafen
Weeze am Niederrhein
günstige
Verbindungen für
einen Teil der
Niederlande. Studien,
die einem Flughafen
Enschede eine
wirtschaftliche
Perspektive
bescheinigten, seien
geschönt.
Der TUI-Chef riet
der niederländischen
Grenzregion von dem
Flughafenprojekt ab.
Wenn der Flughafen
dennoch realisiert
werde, schließe er
indes nicht aus,
auch von dort
Maschinen starten zu
lassen. Der
Flughafen soll den
Überlegungen zufolge
auf dem Gelände
eines 2007
stillgelegten
Militärflughafens
entstehen. Das
Regionalparlament
will die im Dezember
gestoppten Planungen
wieder aufnehmen.
Niedersachsen und
Nordrhein-Westfalen
hatten statt einer
Konkurrenz zweier
Regionalflughäfen
eine stärkere
deutsch-
niederländische
Kooperation bei der
Nutzung des
Flughafens Münster/Osnabrück
angeregt.
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