Airport will mit Solarstrom Geld verdienen

Der Flughafen Weeze möchte sich weitere Einnahmemöglichkeiten erschließen und plant einen "Solar-Energie-Park" im nördlichen Bereich des Euregionalen Zentrums für Luftverkehr, Logistik und Gewerbe.
Genehmigen muss das Projekt die Gemeinde Weeze, die deshalb in der nächsten Ratssitzung am Dienstag, 15. März, über die Änderung des Bebauungsplans entscheiden wird. Im RP-Gespräch erläuterte Geschäftsführer Ludger van Bebber, dass der Flughafen Niederrhein (FN) nicht selbst investieren könne – bekanntlich hat er derzeit erhebliche Finanzprobleme. Es stünden aber interessierte Partner bereit. Dem Airport kämen die Mietzahlungen zugute.

Um sich die Förderung von Solaranlagen, die deutlich abgesenkt werden soll, noch zu sichern, muss schnell Baurecht herbeigeführt werden. Die Gemeinde Weeze ist geringfügig am Airport beteiligt und baut auf die Arbeitsplätze, die ein gesunder Flughafen bietet – Gründe für Verwaltung und Rat, den Flughafen weitreichend zu unterstützen.

Zehn bis 25 Hektar groß könne die Anlage aus vielen 1000 Solarmodulen werden, die flächig bodennah aufgestellt werden. Nach Angaben van Bebbers könnten pro Jahr mehr als sieben Millionen Kilowattstunden ins Netz eingespeist werden. Durch das Erneuerbare- Energien-Gesetz müsse der Flughafen jährlich 100 000 Euro zusätzlich für Strom ausgeben – mit Energie sei also weiterhin gutes Geld zu verdienen. Zunächst gehe es nur darum, Strom einzuspeisen. Unklar sei, ob es sich eines Tages rentiere, den Strom selbst zu nutzen.

"Um selbst zu investieren, haben wir keine finanziellen Ressourcen übrig", gibt van Bebber zu. "Wir konzentrieren uns auf unser Kerngeschäft. Es geht immer darum, Geld für den Airport zu erwirtschaften." Als Vorbild für den geplanten Weezer Solarpark gilt der in Uedem-Keppeln.

Dort wurde Ende 2010 auf 4,4 Hektar Fläche ein "Sonnengarten" eröffnet, der 3,7 Millionen Euro gekostet hat. Vier Landwirte haben diese Summe aufgebracht. Für Weeze – der Park soll ja mehrfach so groß werden – rechnet van Bebber mit einem zweistelligen Finanzbedarf. Überprüft werden muss nun unter anderem, ob Umweltgründe der Umsetzung des Plans entgegenstehen.

rp online
 




 

 

  
 
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