SPD-Kreistagsfraktion informierte sich über aktuelle Entwicklungen am Airport Weeze

Katzy: CDU hat dem Airport Weeze mit der Luftverkehrsabgabe deutlich geschadet!

WEEZE. „Wenn man sich die Entwicklung des Airport Weeze anschaut, dann war es richtig, dass die SPD von Anfang an auf die zivile Nachfolgenutzung des Airport Weeze als Euregionales Zentrum für Luftverkehr, Logistik und Gewerbe“ gesetzt hat. Wir werden den Flughafen in seiner Entwicklung auch weiterhin unterstützen“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Roland Katzy.

Der Geschäftsführer der Flughafen Niederrhein GmbH, Ludger van Bebber, erläuterte den Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion im Rahmen einer Fraktionssitzung die Historie, Entwicklung und die Perspektiven des Airports.

Albert Holzhauer, Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion, der vor rund zwanzig Jahren die Idee zum Airport für die SPD entwickelte, merkte kritisch an, dass gerade die CDU mit dem Beschluss der Bundesregierung zur Luftverkehrsabgabe, dem Flughafen Weeze Schaden zugefügt hat und dies weiter tut. „Der CDU-Wahlkreisabgeordnete und Kanzleramtsminister Ronald Pofalla hat die Interessen des Kreises Kleve hier nicht gut vertreten. Ich empfehle ihm sich vor Ort ein Bild zu machen“.

Ludger van Bebber erläuterte in seinem Vortrag, wie sich die Entscheidung zur Luftverkehrsabgabe bereits jetzt negativ auf den Airport Weeze ausgewirkt hat: „Die Luftverkehrsabgabe, die die Bundesregierung 2011 eingeführt hat, hat dazu geführt, dass die Niederländischen Gäste, sich verstärkt vom Flughafen Weeze ab und zum Flughafen Eindhoven hinwenden. Wir haben frühzeitig davor gewarnt und bedauern diese Entwicklung. Diese wettbewerbsverzerrende Steuer bedeutet für uns und unsere Partner einen schweren wirtschaftlichen Schaden. Ryanair hat darauf mit Streckenstreichungen reagiert. Trotzdem sind am Aiport nach wie vor 7 Maschinen stationiert und es können 53 Zeile erreicht werden. Die rasante Passagierzahlenentwicklung der letzten Jahre hat sich jetzt aber abgeschwächt. Mittlerweile haben sich über 50 Unternehmen angesiedelt und nutzen die Infrastruktur des 620 ha großen Areals mit über 615 Funktionsbauten. Dabei setzten wir auf einen breiten Nutzungsmix“.

Besonders interessierte die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion die Entwicklung der Arbeitsplätze am und um den Flughafen. Ludger van Bebber erläuterte, dass 2010 1.269 Beschäftige und davon 75% in Vollzeit rund um den Airport beschäftigt waren.

Roland Katzy, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, bekräftigte daraufhin, dass seiner Meinung nach der Airport Wezze natürlich ein Jobmotor und von besonderem wirtschaftlicher Bedeutung für die Region sei.“

„Die Debatte um den Solarpark am Flughafen ist kaum zu verstehen“, so Roland Katzy. „Mit über 25ha und 60.000 Solarmodulen ist der Solarpark am Airport die bisher größte Anlage in NRW, die ich kenne. Die Fläche wird für die weitere Entwicklung des Flughafens nicht benötigt und die gefällten Bäume werden durch Aufforstung an anderer Stelle mehr als ausgeglichen werden. Ich kann daran nichts Negatives erkennen“.

Keinen Zweifel aber ließen die SPD-Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker daran, dass sie vom Airport erwarten, dass die Verträge mit dem Kreis Kleve in Sachen Zinszahlungen und Rückzahlungen der Kredite des Kreises für den Flughafen eingehalten werden. „Da ist mit uns auch nichts zu verhandeln. Unsere Position ist klar“, stellte Roland Katzy klar.

Quelle: www.kle-point.de
 

 

  
 
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